Neues EU-Kulturerbe-Siegel beantragt: „Stille Nacht! Das Lied europäischer Festkultur mit Weltbedeutung und die Entstehungsstätten Mariapfarr, Arnsdorf und Oberndorf samt ihren Museen“

Bild (Standl): Die Bürgermeister der drei Gemeinden mit der Vertretung der Stille-Nacht-Gesellschaft mit der Bewerbung um das neue EU-Kulturerbesiegel vor der heuer 75 Jahre alt gewordenen Stille-Nacht-Kapelle in Oberndorf bei Salzburg: v.l. Bgm. Hans Grießner (Lamprechtshausen/Arnsdorf), Bgm. Franz Doppler (Mariapfarr), Koordinatorin Eva Reinecker und Präsident Michael Neureiter (beide Stille-Nacht-Gesellschaft) und Bgm. Peter Schröder (Oberndorf)

In Oberndorf wurde die Bewerbung um das neue EU-Kulturerbesiegel unterschrieben: Die drei Entstehungsstätten des Lieds – Mariapfarr, Lamprechtshausen-Arnsdorf und Oberndorf bei Salzburg - bewerben sich gemeinsam mit der Stille-Nacht-Gesellschaft, die die Bewerbung 

Die Gesellschaft hofft auf eine erfolgreiche Initiative beim Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass unsere Bewerbung im März 2013 von Bundesministerin Claudia Schmied als eine der Bewerbungen Österreichs für das EU-Kulturerbesiegel bei der Europäischen Union nominiert wird!“ meint der Präsident der Stille-Nacht-Gesellschaft, Michael Neureiter: „Wir werden in den nächsten Tagen die Stille-Nacht-Bewerbung einreichen, dann ist das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur am Zug!“

Die drei Entstehungsstätten des Lieds sind sich ihrer Verantwortung für die Bewerbung, die in der Stille-Nacht-Gesellschaft durch die Volkskundlerin Eva Reinecker koordiniert wird, sehr wohl bewusst: Es geht ja um Impulse für die Vermittlung und auch für den Tourismus – und um das europäische Kulturerbe, das in der Verbreitung und der Praxis des aus Salzburg kommenden Weihnachtslieds ganz besonders zum Ausdruck kommt. Als Projektschwerpunkt wurde die Weiterentwicklung der drei Museen in Arnsdorf, Mariapfarr und Oberndorf gewählt.

Die Stille-Nacht-Gesellschaft und ihr Präsident Michael Neureiter sehen in der gemeinsamen Bewerbung als „themenbezogene nationale Stätten“ eine besondere Chance: „Österreich reicht 2013 erstmals für das neue EU-Kulturerbesiegel ein. Wir wollen durch die gemeinsame Bewerbung mit Mariapfarr, Arnsdorf und Oberndorf erreichen, dass das Lied von der Stillen Nacht in seiner Bedeutung für die Europäische Union, für ganz Europa und für die Welt gesehen und befördert wird!“ Es gehe um die Botschaft, es gehe um das Element europäischer Festkultur, es gehe um das Welt-Friedenslied. 

Erst 2011 hatte sich die Stille-Nacht-Gesellschaft bei der UNESCO erfolgreich um die Aufnahme von „Stille Nacht! – das Lied zur Weihnacht“ auf die nationale Liste des Immateriellen Kulturerbes beworben. 

Neureiter erinnert an das Kernanliegen der Gesellschaft und der Stille-Nacht-Gemeinden: 
„Wir wollen das Lied, seine Herkunft und seine Botschaft
in den Herzen und in den Köpfen der Einheimischen
und der Besucherinnen und Besucher aus aller Welt
zum Klingen bringen!“

Bild (Standl): Die Bürgermeister der drei Gemeinden mit der Vertretung der Stille-Nacht-Gesellschaft mit der Bewerbung um das neue EU-Kulturerbesiegel vor der heuer 75 Jahre alt gewordenen Stille-Nacht-Kapelle in Oberndorf bei Salzburg: v.l. Bgm. Hans Grießner (Lamprechtshausen/Arnsdorf), Bgm. Franz Doppler (Mariapfarr), Koordinatorin Eva Reinecker und Präsident Michael Neureiter (beide Stille-Nacht-Gesellschaft) und Bgm. Peter Schröder (Oberndorf)