Franz Xaver Gruber starb vor 150 Jahren in Hallein

v.l. Michael Neureiter, Hans Schwarzmayr, Werner Sützl, Silvia Priller, RegRat Andreas Kinzl,

Mit einem Gedenkgottesdienst in der Stadtpfarrkirche, wo Franz Xaver Gruber durch 28 Jahre als Organist und Chorregent wirkte, und mit einem Gedenkabend im Keltenmuseum gedachte Hallein am 7. Juni des 150. Todestags des bedeutenden Bürgers der Stadt, dem die Welt die Melodie von “Stille Nacht! Heilige Nacht!” verdankt. 

Die Stille-Nacht-Gesellschaft erinnerte an den Werdegang Grubers, der 1787 in Hochburg-Ach in einfache Lebensverhältnisse geboren wurde: “Er
schaffte durch Begabung und Konsequenz seinen Lebensweg. Er schuf durch seine Melodie zum Text seines Freundes Joseph Mohr einen Hit, der heute zum Weltfriedenslied geworden ist. Wir dürfen dafür danken, uns der beiden erinnern und ihr Lied als Auftrag verstehen: Wir wollen das Lied, seine Herkunft und seine Botschaft in den Herzen und Köpfen der Einheimischen und der Besucherinnen und Besucher aus aller Welt zum Klingen bringen!“ meinte Michael Neureiter, der Präsident der Gesellschaft.

Im Jahr 2018 werden es 200 Jahre her sein, dass das Lied erstmals in der Pfarrkirche St. Nikola in Oberndorf erklang. Die Stille-Nacht-Gesellschaft arbeitet gerade am Konzept „Netzwerk Stille Nacht 2018“, das mit den „Trägergemeinden“ der Gesellschaft – Fügen, Hallein, Hochburg-Ach, Lamprechtshausen/Arnsdorf, Mariapfarr, Oberndorf bei Salzburg, Ried im Innkreis und Wagrain – realisiert werden soll.

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Zum Halleiner Gedenken des 150. Todestags kam auch eine Delegation der Heimatgemeinde Franz Xaver Grubers, Hochburg-Ach: Im Bild v.l. Michael Neureiter, Hans Schwarzmayr, Kustos des Gedächtnishauses in Hochburg, sein Vorgänger Werner Sützl, Silvia Priller, stv. Obfrau der F.X.Grubergemeinschaft Hochburg-Ach, und RegRat Andreas Kinzl, Finanzreferent der Stille-Nacht-Gesellschaft